Gelebter Glaube

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Lebendiger Glaube
GELEBTER GLAUBE


Als Gemeinschaft legen wir Wert darauf, dass unser Glaube auch lebendig ist und im Alltagsleben zum Ausdruck kommt. Sinn und Zweck liegen einerseits in der Zurüstung des Menschen für die Wechselfälle des Lebens und andererseits in einer perspektivischen und nachhaltigen Ausrichtung auf die Wiederkunft Jesu und das kommende Königreich Gottes. Wichtig sind uns auch innerer Friede und Ausgeglichenheit, Ehe- und Familienvebundenheit, sowie ständige Gottesnähe die durch die Verkündigung des Evangeliums allen Menschen eröffnet werden sollen.


Wir leben in einer schmutzigen und sündigen Welt. Das ist auch kein Wunder, denn diese Welt wird vom Teufel beherrscht (2. Korinther 4:4). Er setzt alles daran, dass wir Christen so tot wie möglich im Glauben sind oder bleiben. Das ist sein großes Ziel, und leider erreicht er bei vielen Christen dieses Ziel. So entsteht die Frage, wie man ihn daran hindern kann.


Wir brauchen die Gemeinschaft mit Gott
Diese kann natürlich unterschiedlich aussehen. Aber zwei Dinge sind unbedingt notwendig dazu.


Das Gebet
Das Gebet ist die Kommunikation mit Gott. In Römer 12:12b steht, dass wir nicht nachlassen sollen im Gebet. Das Gebet ist oder sollte unsere Kraftquelle sein. Das Gebet ist das Atmen der Seele. Und ohne dieses Atmen kann die Seele nicht lebendig bleiben. Hiermit ist es wie mit einer Brieffreundschaft. Wenn ein Partner aufhört, seinem Brieffreund zu schreiben, wird ihre Beziehung langsam aber sicher zugrunde gehen.


Gottes Wort
Sein Wort zeigt uns die Wegrichtung. Es zeigt uns, wohin wir müssen. Und durch dieses Wort bleiben wir im Glauben lebendig. Ein Arzt verbringt viele Abende damit, in Büchern zu forschen und weiterzulernen, um in der Weiterentwicklung der Medizin lebendig zu bleiben. Genauso brauchen auch wir die Zeit, um zu studieren und Kraft zu schöpfen im Wort Gottes.


Wir brauchen die Gemeinschaft mit anderen Christen
Diese haben vielleicht Erfahrungen gemacht, aus denen wir lernen können. Jedenfalls brauchen wir jemanden, der uns im Glauben ermutigt, der uns stärkt und für uns da ist. Wir brauchen jemanden, der um unsere Kämpfe und Nöte weiß. In 1. Thessalonicher 5:11 steht: "Macht also einander Mut und helft euch gegenseitig weiter."


Wie Schneeflocken sind Christen sehr schwach, aber wenn sie zusammenkleben, können sie den Verkehr aufhalten. Das ist die Bedeutung von dem Wort Gemeinde - Gemeinschaft - Zusammenarbeit. Nur so können wir dem Teufel widerstehen.


Wir haben einen Auftrag zu erfüllen in dieser Welt
Jeder Christ hat eine ganz bestimmte Aufgabe in Gottes Plan. Wenn man all die Aufgaben der Christen zusammenfassen würde, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass alle Christen ein Ziel haben. Dieses Ziel könnte man ungefähr so umschreiben: Frieden mit den Nächsten und eine lebendige Beziehung mit Jesus Christus. Das ist die gute Botschaft und diese möchten wir verkündigen.


Dazu braucht Gott viele Arbeiter, und es ist keine Ausrede, zu sagen, dass man dazu nicht geeignet ist. Schauen wir uns das Beispiel von Moses an. Er war nicht geeignet, dem Pharao allein gegenüberzutreten. Er hatte Angst, genau wie einige von uns. Und was Jhwh doch noch mit ihm gemacht hat. Aber Gott verlangt nicht immer große Aufgaben von uns. Ganz oft sind es die ganz kleinen, die wichtig sind. Vielleicht ist deine Hilfsbereitschaft gefragt, oder vielleicht sollst du heute einen ganz bestimmten Menschen ermutigen. Wir wissen es nicht, aber Gott hat einen ganz bestimmten Plan für dich.